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CO2 sparen beim Camping: 7 Dinge, die wirklich jeder tun kann

CO2 sparen beim Camping: 7 Dinge, die wirklich jeder tun kann

Dass die Reisen mit dem Flugzeug gegenüber den Caravanreisen klimamäßig einpacken können, ist schon mal ein Pluspunkt für einen Urlaub mit dem Wohnmobil. Laut einer Studie schneiden Caravanreisen auch gegenüber der Kombination Pkw und Hotelübernachtung innerhalb Deutschlands mit geringeren Emissionen besser ab. Über Fernreisen nach Thailand, Australien & Co. müssen wir nicht diskutieren, da haben wir natürlich direkt ein dickes Emissions-Konto und einen großen CO2-Fußabdruck hinterlassen. Nichtsdestotrotz kann man auch hier immer noch einiges rausholen. Wir finden: Jedes Gramm CO2, das wir einsparen, zählt. Für Viele scheint es eine große Herausforderung zu sein, aktiv etwas gegen den Klimawandel zu tun, denn „das bisschen was ich mache, bringt ja sowieso nichts“. Trotzdem haben manche vielleicht hier und da ein schlechtes Gewissen, wenn wir stundenlang mit dem Wohnmobil rumfahren. Denn sind wir mal ehrlich: Aufs Camping verzichten? Äußerst ungern. Es muss andere Wege geben, die Umwelt zu entlasten und beim Camping CO2 zu sparen. Du wirst dich wundern, wie einfach du mit unseren 7 Tipps deinen Emissionsausstoß reduzieren kannst!

Nachhaltig Reisen: 7 Dinge, die CO2 bei Caravanreisen sparen

1. Runter vom Gas: Aus der Studie kommt hervor, dass die Reduzierung der Reisegeschwindigkeit von 120 km/h auf 100 km/h den Verbrauch von 12,0 auf 10,5 l/100 km senken kann, was eine Emissionsminderung von 6% bedeutet.

2. Reifendruck prüfen: Schon bei 0,5 Bar zu wenig steigt der Kraftstoffverbrauch um ca. 5%. Das klingt für dich vielleicht nicht viel, doch das macht sich auf Dauer deutlich bemerkbar.

3. Wähle das richtige Reisemobil: Kastenwägen sind laut der Studie die effizienteste Caravanreiseform, mit einem Unterschied von etwa 10% zu den sonstigen betrachteten Reisemobilen und Caravans. Achte allgemein darauf, dass dein Wohnmobil keinen zu alten Motor hat. Hier kannst du dich an die Euro 5 oder auch Euro 6 Abgas-Norm halten!

5. Vermeide viele Kurztrips auf langen Strecken: Grundsätzlich gilt: Je länger die Reise (mehr Übernachtungen) ist bzw. je kürzer die Reisedistanz, desto mehr CO2 können wir sparen.

6. Vor-Ort-Mobilität: Wie du dich vor Ort fortbewegst, hat einen Anteil an den Gesamtemissionen der Caravaningreisen von bis zu 7%. Hier kannst du beispielsweise ÖPNV, Pedelecs oder deine eigenen Füße nutzen, um die Natur auf eigene Faust zu erkunden!

7. Wohnmobil-Sharing: Sharing ist bekanntlich Caring. Maximiere deine Auslastung, denn je mehr Personen mitfahren, desto geringer der Pro-Kopf-Verbrauch an Emissionen.

8. Weniger ist mehr: Nur weil du mit deinem Zuhause auf vier Rädern reist, musst du es nicht bis an die Dachkante vollpacken. Je geringer das Gewicht, desto geringer der Energie- und Spritverbrauch eures Reisemobils. Jedes Extra-Kilo Gewicht kostet dich Extra-Treibstoff! Außerdem reist es sich doch sowieso mit leichtem Gepäck viel besser.

Immer noch ein schlechtes Gewissen...?

Dem nachhaltigen Reisen sind im Prinzip keine Grenzen gesetzt. Wichtig ist zu verstehen, dass auch die kleinen Dinge, wie unsere Fahrweise, etwas bewirken können. Es gibt zudem genug Organisationen, bei denen du dich in Form von Spenden oder Engagement beteiligen kannst. Auch sogenannte Umweltzertifikate können direkt beim Kauf von Treibstoff erworben werden, mit denen du verschiedene Umweltprojekte weltweit unterstützen kannst. Wir müssen nicht aufhören zu Reisen, sondern müssen es altruistischer und gewissenhafter tun.

Wir von BOYOCA legen Wert auf einen umweltverträglichen Lebensstil und ermöglichen dir dadurch nachhaltige Reiseerlebnisse. Melde dich für unseren Newsletter an und sei mit dabei!

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