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Earth Day 2021: 5 Tipps, wie du als Camper*in oder Betreiber*in deinen Beitrag leisten kannst!

· Nachhaltigkeit

Earth Day 2021: 5 Tipps, wie du als Camper*in oder Betreiber*in deinen Beitrag leisten kannst!

Jeder Bissen zählt: Schütze was du isst - schütze unsere Erde, lebe bewusst und nachhaltig." - So lautet das diesjährige Motto des Earth Days (dt. Tag der Erde), welcher jedes Jahr am 22. April als Umweltaktionstag für vielfältige Aktionen für den Umwelt- und Klimaschutz stattfindet. Was genau der Earth Day eigentlich ist und wie du als Camper*in oder Betreiber*in deinen nachhaltigen Beitrag leisten kannst, erfährst du in diesem Blogartikel!

Über den Earth Day

Vor mehr als 50 Jahren als spontane Studentenbewegung in den USA gegründet, ist der Umweltaktionstag Earth Day heute zu einer weltweiten Bewegung in 199 Ländern auf der Welt gewachsen. Er ruft die Menschen offiziell jedes Jahr am 22. April auf, sich aktiv gemeinsam und zukunftsorientiert für Umwelt und Klima zu engagieren: "Make every day Earth Day"- also „Tu jeden Tag etwas für die Umwelt, sei umweltfit".

In Deutschland agiert seit 1994 das Deutsche Komitee e.V. von Earth Day International als gemeinnützige, eigenständige Umweltinitiative. Dieses Jahr hat der Earth Day in Deutschland (auch unter dem Blickwinkel der COVID-Pandemie) das Thema der nachhaltigen Ernährung in den Fokus gesetzt. Appelliert wird an jeden von uns, sich für globale Ressourcen-Schonung zu engagieren, damit sich unsere Erde und das Klima erholen kann. Du denkst, bei einem nachhaltigen Konsum musst du auf Dinge verzichten? Nein. Nachhaltiger Konsum ist lediglich als eine Umstellung auf eine ressourcenschonendere Lebensweise zu verstehen - wie und was wir essen. Anders gesagt: Es sind viele kleine Schritte, die jeder von uns gehen kann. Hier kommst du ins Spiel: Als Camper*in oder Betreiber*in kannst auch du mit deiner Energie, deinem Enthusiasmus und deinem Engagement ein entscheidender Teil des Earth Days sein. Du brauchst einen Gedankenanstoß? Wir haben jeweils 5 einfache und nachhaltige Tipps für Camper*innen und Betreiber*innen aufgelistet, die du ganz bestimmt in deinem Camping-Alltag umsetzen kannst!

„Die Erde und Klima brauchen Zeit um sich von rücksichtsloser Ausbeutung zu erholen. Jeder Bissen zählt, damit sich die Erde erholen kann.“

Earth Day Präsident Thomas Dannenmann

5 Tipps für Camper*innen

#1: Schlauer einkaufen und bessere Lebensmittel essen:

Es ist kein Geheimnis: Der Kauf von lokalen und saisonalen Produkten verringert logischerweise Transportwege und Verpackungsmüll. Neben der verringerten CO₂-Belastung und dem reduzierten Plastikverbrauch, schmecken regionale und unverpackte Lebensmittel meistens auch immer besser und sind in ihrer Saison günstiger. Campingurlaub ist zudem eine naturnahe Reiseform und das schöne am Reisen ist doch, neue Dinge kennenzulernen. Warum sollten wir uns die lokalen und authentischen Spezialitäten entgehen lassen? Auch der Konsum von Palmöl, welches du in vielen Süßigkeiten und Fertigprodukten findest, hat erhebliche Folgen für den Regenwald und deine Gesundheit. Tu' dir selbst und der Umwelt einen Gefallen und versuch' Palmöl also so gut wie möglich zu meiden. So gehen wir mit jedem Bissen einen wichtigen Schritt Richtung Klimaschutz.

#2: Schmeiß weniger Lebensmittel weg

Hört auf, absurden Unsinn und Unmengen zu konsumieren oder gar wegzuschmeißen. Nachhaltiges Campen bedeutet auch, dass du Essen nicht wegwirfst, sondern möglichst immer alles verbrauchst, was du kaufst. Um unnötigen Konsum zu vermeiden, kannst du Mahlzeiten im Voraus planen, sodass im besten Fall anfallende Reste schnell verwertet werden. Du hast noch alte Brötchen von gestern übrig? Die eignen sich super für Semmelknödel oder als Buschetta. In deinem Kühlschrank steht ein angebrochener Wein, der dir nicht wirklich schmeckt? Den kannst du noch wunderbar zum Kochen verwenden. Werdet kreativ und entdeckt frische, leckere und vor allem nachhaltige Rezepte!

#3: Nutze nachhaltiges Campingzubehör für einen grünen Camping-Lifestyle

Achte auf Marken, die auf faire und umweltschonende Produktionsbedingungen Wert legen. Beim nachhaltigen Konsum geht es nicht nur darum, was wir konsumieren, sondern auch zu wissen, woher die Artikel herkommen und wer sie produziert hat. Bei nachhaltigen Produkten ist die Nachhaltigkeit nämlich oftmals das Herz der Firmenkultur. Außerdem investieren viele einen Anteil des Gewinns in verschiedene Umwelt- und Klimaschutzprojekte. Wenn du nachhaltig kaufst, hilfst du also doppelt. Du kannst deinen nachhaltigen Warenkorb fürs Campen zum Beispiel mit Mehrweg-Waren wie wieder auffüllbaren Trinkflaschen, oder Zelte und Schlafsäcke aus recycelten Materialien füllen.

#4: Brauche ich das jetzt wirklich?

Hast du dir im Nachhinein schon mal gedacht: "Der Einkauf war jetzt aber wirklich unnötig"?

Manchmal sollte man vielleicht zweimal Nachdenken, ob man es braucht, bevor man etwas konsumiert. Das gilt übrigens auch für dein Camping-Gepäck. Denn Nachhaltigkeit fängt für uns Camper*innen schon beim Packen an!

#5: Gehe bewusst mit Ressourcen um
Eine lange warme Dusche ist schön - verbraucht allerdings auch viel Wasser und Energie. Und die Ressourcen auf der Erde sind leider begrenzt. Ein bewusster Umgang mit unseren Ressourcen ist daher mehr oder weniger der Schlüssel zum nachhaltigen Konsum. Die meisten würden der Aussage zustimmen, dass es wichtig ist, Energie und Ressourcen einzusparen, um unsere Umwelt zu schonen. Doch bei der effektiven Umsetzung scheitern wir alle leider tagtäglich. Es wird dadurch viel mehr produziert, als zur Versorgung der gesamten Menschheit überhaupt notwendig wäre. Dusche beispielsweise auch so sparsam wie möglich und lasse das Wasser nicht unnötig lang laufen.

5 Tipps für Campingplatzbetreiber*innen

#1: Digitalisiere dein Tagesgeschäft ohne Papier

Online Marketing, Online-Buchungen und Cloud-Anwendungen – auch die Campingbranche wird zunehmend digitalisiert. Ein papierloses Büro ist auch einfach bequemer, und spart Zeit, Geld und Bäume. Kein Wunder also, dass das papierlose Büro seit einigen Jahren immer mehr Verbreitung findet. Schon einige Campingplätze arbeiten fast papierlos, wieso nicht auch deiner?

#2: Biete regionale Produkte an

Dein Campingplatz hat ein Restaurant, Supermarkt und/oder Café? Da Camping mit einer naturnahen Unterkunftsart verbunden ist, solltest du gerade als Betreiber*in deines Campingplatzes verstärkt auf lokale und nachhaltige Angebote achten. Diese stärken zudem die Ortsverbundenheit der Camper*innen und deines Campingplatzes. Oder wie wäre es mit einem Unverpackt-Laden, wo der Einkauf für unverpackte Lebensmittel zu einem echten Erlebnis für deine Gäste wird?

#3: Fördere einen ressourcenschonenden Umgang mit Wasser

Wie hoch ist der Wasserverbrauch deines Campingplatzes? Zu hoch? Jeder kann mit anpacken: Motiviere deine Gäste und vergebe einen kleinen Bonus fürs Duschen unter 6 Minuten und fördere so einen sparsamen Umgang mit Wasser! Oder installiere wassersparende Duschköpfe, die den Wasserverbrauch beim Duschen erheblich senken können. Auch die Toilettenspülungen können mit einer Spartaste versehen werden. Zudem kann Regenwasser gesammelt und beispielsweise für Bewässerung wiederverwendet werden.

#4: Achte auf einen sparsamen Umgang mit Gas und Strom

Benutzt du für deine Campingplatzbeleuchtung noch klassische Glühlampen? Falls ja, schnell weg damit und durch LEDs oder Energiesparlampen ersetzen: Die benötigen ca. 80% weniger Strom. Ab und zu solltest du auch mal den Stecker ziehen: Elektrogeräte verbrauchen im Hintergrund ebenso unnötig Strom, wenn sie konstant an der Steckdose hängen. Im Winter kannst du außerdem in geschlossenen Räumen darauf achten, Thermostatventile in den Heizungen zu installieren, die eine konstante Temperatur im Raum halten und so erhebliche Heizenergie einsparen.

#5: Nutze deine Freiflächen nachhaltig

Du hast Freiflächen und weißt nicht, wie du sie am besten nutzen kannst? Eine tolle Idee wäre doch, je nach Größe der Fläche, zumindest einen Teil zu einem eigenen Kräuter- und Gemüsegarten umzufunktionieren. Hier kannst du anbauen, was du willst: Ob Gemüse, Obst oder Kräuter - lokalere Produkte gibt's wohl nicht!

Jeder Bissen zählt - auch deiner!

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